Die Multimediastationen der Telekom

Sie sehen aus wie Telefonzellen, doch sind sie so viel mehr als die Häuschen, aus denen man früher einfach nur Telefonanrufe tätigen konnte, die Multimedia Stationen der Telekom. Die Telefonzelle an sich ist so, wie man sie kannte, inzwischen schon beinahe komplett ausgestorben. Das erstaunt nicht, denn telefonieren tut inzwischen jeder mit seinem Handy. Deshalb bieten die neuen Stationen der Telekom auch viel mehr. Sie erfüllen die Bedürfnisse nach modernen Kommunikationsmitteln.

Bei der Station, die man auf den Straßen sieht und die öffentlich rund um die Uhr zugängig sind, handelt es sich um eine MM S 500. Der Fokus dieser Stationen liegt auf breitbandigen und internetbasierten Anwendungen. Die Nutzer können sich über das Internet über Fahrplanauskünfte, Stadtpläne und viel mehr informieren. Eine weitere Form der Multimediastation ist die MM S 600, ein Indoor Terminal in öffentlich zugänglichen Räumen. Das Terminal mit Internetzugang kann kostenlos und je nach Belieben sofort genutzt werden.

Zu beiden Multimediastationstypen gehören vier verschiedene Kategorien, aus denen der Nutzer zu jeder Uhrzeit Informationen abfragen kann. Die erste Kategorie nennt sich Stadt-Informationen. Hier kann man ganz allgemeine Informationen über den Standort einholen, an dem man sich gerade befindet. Außerdem bietet die Station das Bereitstellen von Bürgerinformationen, Ämterauskunft, direktem Kontakt zur Verwaltung und Kartenansichten. In der Kategorie Kultur kann sich der Nutzer über alle Angebote der jeweiligen Stadt informieren, egal ob dies Sehenswürdigkeiten, Theater, Opern, Kinos oder Veranstaltungen jeder Art sind.

In der Kategorie Gastronomie kommen nicht nur Feinschmecker auf ihre Kosten, denn neben Restaurants, Bars und Cafés werden auch Informationen zu Systemgastronomie gegeben, wie beispielsweise McDonalds. Die vierte Kategorie für Nachtschwärmer nennt sich Discotheken und Clubs und stellt Informationen über das städtische Nachtleben zur Verfügung. Die Multimedia Stationen bieten so einen perfekten Service für all diejenigen, die noch kein Smartphone und somit keinen ständigen Internetzugang bei sich tragen.


Quelle: Statista